Hannes, stell dich doch mal bitte vor:
Mein Name ist Hannes Schwessinger. Ich bin 26 Jahre alt. Geboren in Berlin und aufgewachsen zwischen Hannover und Bremen. Nach dem Abitur und einem Aufenthalt in Westafrika – den ich mit einem Projekt zum Plastikrecycling in Ghana verband – bin ich zum studieren wieder nach Berlin gezogen.
Seit dem Projekt in Ghana engagiere ich mich bei Technik ohne Grenzen e.V. in der Entwicklungszusammenarbeit. So baute ich mit Freunden die Regionalgruppe des Vereins in Leipzig auf und gründete später einen Standort in Berlin. Mit dem wir dann das Brunnenbau Projekt von Steven in Uganda unterstützten.

Was machst du in deiner Freizeit?
Wenn ich nicht gerade in der Bibliothek sitze und Bücher für mein Jura-Studium wälze, arbeite ich nebenberuflich als Fotograf und engagiere mich bei Technik ohne Grenzen. Wenn ich wirklich frei habe, ist Reisen meine große Leidenschaft. Dies lässt sich aber oftmals gut mit Vereinsarbeit und Fotografieren verbinden.

 

Welches Land hat dir auf Reisen bisher am besten gefallen und warum?
Ein spezielles Land zu benennen fällt mir schwer. Ich kann aber sagen, dass Afrika einen speziellen Reiz auf mich ausübt. Jedes mal, wenn ich in ein Land dieses Kontinents reise, fühle ich mich unglaublich glücklich. Das liegt wohl hauptsächlich an den Menschen und der wundervollen Natur. Allerdings hat Asien hier auch einiges zu bieten 🙂

Nicht so schwer fällt es mir zu sagen, dass ich Singapur bisher am langweiligsten fand.

 

Wie stehst du zum Thema Entwicklungszusammenarbeit?
Ein schwieriges Thema, das man stark diskutieren kann. Um das ganze hier abzukürzen, ich habe mich in diesem Bereich viel engagiert, viel erlebt und musste immer wieder erfahren, dass der herkömmliche Ansatz der Entwicklungshilfe leider wenig Erfolg zeigt und deprimiert.

Ich denke aber, dass wir jetzt mit WeWater einen guten Ansatz gefunden haben, dem Thema neu zu begegnen und hoffentlich mehr zu erreichen.

 

Welche drei Wörter fallen dir spontan zum Thema Wasser ein?
Freude. Notwendig. Nass.

 

Warum ist dir das Engagement von WeWater so wichtig?
Weil ich glaube, dass wir durch die Technik von Weise Water, also Ulrichs Wissen und unserem neuen Ansatz zu helfen, wirklich helfen können.

 

Inwiefern glaubst du, hilft dein Lebensweg bei diesem Projekt?
Ich glaube, Erfahrung und ein echtes, von innen kommendes Engagement kann viel bewegen. Außerdem schadet ein Verständnis für das Recht, was einen in jedem Lebensbereich begegnet, sicherlich nicht.

 

Wo siehst du WeWater in 10 Jahren?
Hoffentlich nicht nur in Deutschland.

 

Was macht WeWater für dich besonders?
Wie schon gesagt, das Wissen von Ulrich und unser Ansatz dem Thema Entwicklungszusammenarbeit neu zu begegnen.