Steven, stell dich doch mal bitte vor:
Hey, ich bin Steven, bin 28 Jahre alt und lebe in Berlin. Im Gegensatz zur Hälfte aller Berliner, bin ich auch tatsächlich in Berlin geboren und groß geworden. In Friedrichshain bin ich damals auf die Dathe-Oberschule gegangen. In der Schule, die damals schon eine eigene kleine Biologiestation mit hunderten Tieren hatte, wurde mein Interesse für Natur und Umwelt geweckt. Zwar habe ich später nie in dem Bereich studiert oder gearbeitet, aber meine Faszination blieb bis heute erhalten. Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation und arbeitete in zwei Berliner Werbeagenturen. 2013 hatte ich davon genug und beschloss nochmal zu studieren. Kurz zuvor hatte ich nämlich einen Blog über Nachhaltigkeit und Reisen gestartet. Das Schreiben (und natürlich auch das Reisen) machte mir so viel Spaß, dass ich beschloss Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der FU Berlin zu studieren. Das Studium hat mir viel Zeit gegeben mich zu enthalten. Heute arbeite ich mal hier und mal da und kann mir meine Zeit so einteilen, dass ich zukünftig richtig viel Energie in WeWater stecken kann.

 

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich liebe es in meiner Freizeit essen zu gehen, neue Restaurants zu entdecken und mit Freunden unterwegs zu sein. Ein paar Mal die Woche gehe ich laufen und alle zwei Wochen bin ich am Samstag in der Alten Försterei beim FC Union Berlin zu finden.

 

Welches Land hat dir auf Reisen bisher am besten gefallen und warum?
Ich mag es eigentlich überall dort, wo es freundliche Menschen gibt, die einen mit offenen Armen begrüßen. Wahre Freundlichkeit habe ich in Uganda und Kenia erlebt. Mal abgesehen davon habe beide Länder eine ganz außerordentliche Flora und Fauna. In Uganda erlebte ich mein bisher großartigstes Reiseerlebnis im Regenwald bei den Gorillas. Grundsätzlich würde ich jeder Zeit wieder nach Afrika reisen.

 

Wie stehst du zum Thema Entwicklungshilfe?
2016 haben Technik ohne Grenzen e.V., Hannes und ein paar weitere Helfer und ich einen Brunnenbau in Uganda realisiert. Vor diesem Projekt war ich immer der Meinung, dass an Entwicklungshilfe nichts auszusetzen sei. Doch während der Bauarbeiten bemerkte ich fehlendes Engament und Lethargie im Dorf, in dem wir uns für den Brunnenbau engagiert hatten. Das brach mir das Herz. Ich kann diese Einstellung bis heute nicht verstehen, denn der Brunnen war mehr als notwendig. Dennoch war kaum jemand bereit sich dafür zu engagieren. Heute verstehe ich, warum Entwicklungshilfe viel kritisiert wird. Daher haben wir bei WeWater einen ganz besonderen Ansatz ausgearbeitet. Er soll Einheimische motivieren Teil unserer Wasser-Revolution zu werden. Dazu etwas ausführlicher an anderer Stelle.


Welche drei Wörter fallen dir spontan zum Thema Wasser ein?
Erfrischung. Lebensnotwendig. Begrenzt.

 

Warum ist dir das Engagement von WeWater so wichtig?
Ich habe einige Jahre lang Werbung gemacht. Oft habe ich dabei geholfen Produkte zu bewerben, deren Nutzen nicht sonderlich groß ist. Hinter WeWater sehe ich eine sensationelle Chance, wie wir unser Können unter Beweis stellen und etwas Gutes tun können.

 

Inwiefern glaubst du, hilft dein Lebensweg bei diesem Projekt?
Durch meine Erfahrung in der Kommunikationsbranche hoffe ich, dass wir WeWater kommunikativ gut großziehen können, sodass viele Menschen den Nutzen unserer Arbeit verstehen und uns mit spenden unterstützen werden.

 

Wo siehst du WeWater in 10 Jahren?
Ich wünsche mir, dass wir in 10 Jahren schon richtig richtig vielen Menschen geholfen haben, wir ein kleines Büro irgendwo bezogen haben und weiterhin ganz emsig an unserer weltweiten Wassermission arbeiten dürfen.

 

Was macht WeWater für dich besonders?
Angefangen hat dieses Projekt mit einem Besuch bei Ulrich. Ich ließ mir damals seine energiefreien Wasserfilter erklären. Nach knapp einer Stunde war uns klar, dass wir zusammen etwas bewegen wollten. Danach schrieb ich zwei Whatsapp-Nachrichten. Eine an Hannes und die andere an Thilo. Beide schrieben sofort, dass sie mit an Bord sind. Bei unserem ersten Treffen und dem gemeinsamen Kennenlernen, war uns allen sofort klar, dass wir zusammen etwas bewegen wollen. Inzwischen haben wir auch das “Wie” geklärt und das macht mich sehr zuversichtlich.

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